
Ich überreiche den geehrten Gästen des Memelgebiets diesen kleinen,
anspruchslosen Führer, der hoffentlich seinen Zweck erfüllen wird.
Man stoße sich beim Besuch unserer alten Stadt nicht an die kleinen
Mängel, die jeder Kleinstadt anhaften, suche vielmehr die Schönheiten
der Umgebung Memels kennen und lieben zu lernen und empfehle den Besuch unserer
Stadt und der herrlichen Bäder des Memelgebiets allen Verwandten und
Freunden. A. K.
Memel wurde im Jahre 1252 an der Mündung der Dange in das Kurische Haff
vom Deutschen Ritterorden gegründet. Bis zum 15. Februar 1920 gehörte
die Stadt und das nach ihr benannte Gebiet zu Preußen. An dem genannten
Tage wurde die Stadt einschließlich Gebiet General Odry, dem Vertreter
Frankreichs, übergeben und im Januar 1923 mit Litauen vereinigt. Seit
der Zeit ist das Memelgebiet autonomer Bestandteil der Republik Litauen.
Memel hat einschließlich der eingemeindeten Vororte Schmelz, Janischken
und Bommelsvitte rund 43000 Einwohner. Die Stadt ist der Sitz des Vertreters
der litauischen Zentralgewalt, des Gouverneurs des Memelgebiets
(Präsident Smetona Allee).
Die Verwaltung des Gebiets liegt in den Händen eines
Direktoriums (Fischerstraße), an dessen Spitze ein
Präsident steht. Die Stadtverwaltung, der Magistrat, befindet
sich in der Luisenstraße. Die Stadt ist außerdem Sitz der
Kreisverwaltung (Polangenstraße), verschiedener Kammern
und eines Landgerichts (Holzstraße). Postamt (Präsident
Smetona Allee) und Zollamt (an der Karlsbrücke) unterstehen
der Zentralverwaltung, ebenso die Hafenverwaltung
(Holzstraße), die unter der Leitung des Vorsitzenden der Hafendirektion
steht.
Memel kann man auf dem Wasser- und Landwege erreichen. Während der
Sommermonate ist der erstere vorzuziehen, weil Reisende, die die
Bäderschiffe Kurisches Haff" und Memel" benutzen, an Bord
ein Badevisum erhalten (1. Juli bis 15. Okt.).
Alle reisenden Ausländer, die auf anderen Wegen das Memelgebiet besuchen,
müssen sich ein Einreisevisum bei einem litauischen Konsulat besorgt
haben.
Badevisa werden nur für den Aufenthalt in Bädern ausgestellt. Als
solche gelten: Memel, Nimmersatt, Försterei, Mellneraggen,
Süderspitze, Sandkrug, Schwarzort, Perwelk, Preil, Nidden und Ruß.
Das Badevisum kostet 5,- Lit. Bei jeder Einreise findet an Bord der Schiffe
oder beim Eintreffen in Memel oder beim Passieren der Grenze mit der Bahn
oder mit dem Auto, ebenso beim Passieren der Grenze auf Wanderungen an den
amtlich bezeichneten Grenzübertrittsstellen an diesen eine Zollkontrolle
statt.
Beim Eintreffen in Memel mit den Schiffen oder mit der Bahn stehen Mietswagen
und Taxis zur Verfügung der Reisenden. Diese haben sich innerhalb 24
Stunden bei der Polizeiverwaltung in der Luisenstraße (in den anderen
Badeorten bei dem Gemeindevorsteher) zu melden.
Den in Memel ankommenden Reisenden stehen die folgenden
Hotels
zur Verfügung:
Kurhaus Sandkrug, Telefon Memel Sandkrug 3,
Baltischer Hof, Fischerstraße 1-3, Telefon 67,
Victoria-Hotel, Polangenstraße 5, Telefon 19 und 49,
Fremdenheim Wiesenberg, Polangenstraße 19, Telefon 216,
Hospiz Daheim, Polangenstraße 7,
Preußischer Hof, Polangenstraße 37-38, Telefon 511, u. a.
Alle Hotels etc. besitzen Restaurationsbetriebe. Im Fremdenheim Wiesenberg
und im Daheim" erhält man volle Verpflegung. Gute Verpflegungen
erhält man ferner in Fischers Weinstuben,
Bäckerstraße 9-10, im Schützenhaus in der
Schützenstraße und bei Braun in
Strandvilla.
Jugendherbergen
befinden sich in Memel in der Plantagenstraße und in Schwarzort und
Nidden.
Empfehlenswerte
Cafes und Konditoreien
Paul Neumann, Schuhstraße 10-11,
Central Cafe, Libauerstraße,
Sommer, Polangenstraße,
Mokkastuben, Libauerstraße etc.
Als Kaufhaus ist die vor 75 Jahren gegründete Firma F. Lass & Co., ebenso auch die Firma Georg Silbermann, beide in der Marktstraße gelegen, besonders zu empfehlen. Kaffees und Konfitüren erhält man im Memeler Kaffeehaus (MKH), Ecke Luisen-Börsenstraße. Die wohlschmeckenden Lascha-Konfitüren und Lascha-Schokoladen sind sehr zu empfehlen. Ihre Films können Sie fachmännisch in der Drogerie Pempe in der Libauerstraße entwickeln lassen. Reichen Lesestoff finden Sie in der Leihbibliothek F. Frentzel in der Libauerstraße. In schöner Literatur und Reiselektüre stets Neueingänge.

Die folgenden
Banken
gibt es in Memel: Jüdische Volksbank, Grabenstraße 1, Landschaftsbank, Marktstraße 5, Lietuvos Bankas, Marktstraße 50, Memeler Bank, Marktstraße 44-45, Reiffeisen Bank, Börsenstraße 9, Städtische Sparkasse, Friedrich-Wilhelm-Straße 22, Ukio Bankas, Börsenstraße 5a, Zemes Bankas, Präsident Smetona Allee.
Omnibusverkehr: Regie: Städtische Betriebswerke.
Linien: Bahnhof-Schmelz, Schlachthof-Strandvilla, Kaserne-Janischken und
die Linie Memel-Försterei, Abfahrt: Präsident Smetona Allee. An
Sonnabenden (Markttagen) Ringomnibusse vom Markt um die nördliche
Stadt.
Taxi - Haltestellen: Präsident Smetona Allee, Marktstraße
und Libauerstraße, sowie Taxis zu allen Zügen und ankommenden
Dampfern.
Dampferverkehr: tägliche Motorschiffe nach allen Nehrungsorten,
Dampfer mehrmals am Tage nach Schwarzort und halbstündliche
Fährverbindung mit dem Sandkrug und mit Süderspitze.
Staatsbahnverkehr: tägliche Züge nach Pogegen und Bajohren,
mit Anschlüssen nach dem Reich resp. nach Kaunas, den litauischen
Provinzorten und dem Baltikum. Jede Auskunft über Ausflüge und
Reisen in Litauen erteilt der Turistenverband in Litauen, Fil.
Memel, Libauerstraße, der auch Fahrkarten nach allen Stationen
vorverkauft.
Omnibusverkehr: nach Heydekrug-Pogegen, Abfahrstelle:
Neuer Markt, nach Nimmersatt-Polangen, Abfahrstelle:
Victoria-Hotel.
Außerdem stehen den Reisenden Omnibusse zu
Gesellschaftsfahrten und Ausflügen seitens der
Städtischen Betriebswerke zur
Verfügung. Omnibusse verkehren auch Memel-Kretinga mit Anschlüssen an Polangen.
Im Fernverkehr
hat Memel Anschluß an das internationale Eisenbahnnetz. (s. die entsprechenden Fahrpläne.) Auf dem Seewege leistet wertvolle Zubringerdienste der Seedienst Ostpreußen, dessen Motorschiffe Memel während der Badesaison regelmäßig wöchentlich anlaufen. Für Reisende, die die Schiffe des Seedienstes Ostpreußen bis Pillau benutzen, besteht Zuganschluß über Königsberg nach Cranzbeek. Von hier aus kann der Reisende den bequemen Anschluß mit dem Motorschiff Kurisches Haff" oder mit der Memel" wählen. Außerdem besteht noch eine regelmäßige wöchentliche Dampferverbindung mit Königsberg via Tapiau-Labiau. - Auskünfte: Reisebüro Meyhoefer, Fischerstraße
Trotzdem Memel verhältnismäßig alt ist, findet man keine Bauwerke, die an die bewegte Vergangenheit der Stadt erinnern: Memel ist zu oft abgebrannt, zuletzt 1854. Von der alten Memelburg, die sich auf dem Südufer der Dange dicht vor der Mündung befand, ist nichts erhalten. Die Citadelle ist zum größten Teil eingeebnet. Der sie umgebende Graben ist etwa zur Hälfte zugeschüttet. Das Gewässer dient den großen Reisekähnen als Winterhafen. Der
Festungsgraben steht mit der Dange in Verbindung. Den Verbindungsarm überbrückt die Kettenbrücke. Oestlich der Kettenbrücke kommt man zum Neuen Markt, auf dem an den Mittwochen, mehr noch an Sonnabenden ein bunter und eigenartiger Marktbetrieb herrscht, der mit seinem Typenreichtum eine Sehenswürdigkeit eigener Art darstellt. Den Markt begrenzt in der nördlichen Ecke die Städtische Flachswage. Neben der Flachswage, mit der Front nach Süden erhebt sich der stattliche Bau des Städtischen Schauspielhauses. Vor dem Theater steht ein Brunnen, dessen Sockel Aennchen von Tharau krönt, die durch Simon Dach (1605 in Memel*), dessen Bild sich auf dem Sockel befindet, Unsterblichkeit erhalten hat. Der schöne Brunnen ist ein Werk von Alfred Künne-Berlin. - Dem Theater gegenüber liegt die Städtische Markthalle. In den Neuen Markt mündet die Marktstraße, an deren östlichem Ende die St. Johannis-Kirche steht (1696). Von dem 75 Meter hohen Turm schöner Ausblick (Meldung im Geschäftszimmer des Generalsuperintendenten, in der Nähe der Kirche). In der Kirche Holzskulpturen von Alberti (Christus und Moses), Altarbild: Christus auf dem Oelberge von Bouterwieck und Gedenktafeln zur Erinnerung an den Besuch Friedr. Wilh. III. und der Königin Luise 1807. Am Turm Medaillon Simon Dachs. In der Friedrich-Wilhelm-Straße, die rechtwinklig die Marktstraße schneidet, liegen im südlichen Teil die Reformierte (1681) und dieser gegenüber die Landkirche, jetzt Jakobuskirche genannt (1686). Beide brannten 1854 ebenfalls nieder und wurden in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Um beide genannte Straßen gruppiert sich die Altstadt, mit manchen sehenswerten und eigenartigen Bauten, in verschwiegenen stillen Winkeln. Im südwestlichen Teil der Altstadt liegt der Friedrichsmarkt, dem man von verschiedenen Blickpunkten aus noch echtes Mittelalter anmerkt. Die Altstadt steht durch die Karlsbrücke und Börsenbrücke, die beide über die Dange führen, mit dem neueren Stadtteil in Verbindung. Oestlich der Börsenbrücke, dicht an ihrem rechten Ufer, liegt die alte Post, dieser gegenüber, westlich der Brücke, die Börse (1857), in ihr befinden sich die Geschäftsräume der Industrie- und Handelskammer. In deren Sitzungssaal sehenswerte Gemälde und Erinnerungen aus der Geschichte der Stadt. Westlich der Börse, in der Luisenstraße steht das Rathaus, Vom 8. Januar 1807 bis zum 15. Januar 1808 wohnte in dem Hause Friedr. Wilhelm III. und die Königin Luise, woran eine Gedenktafel und die Porträts des Königspaars im Rathaussaal (Kügelgen) erinnern. Am Anfang der Holzstraße finden wir auf der Nordseite das Gericht und diesem gegenüber die Hafendirektion. Weiter südlich derselben, aber schon auf der Norderhuk, dem Nordufer der Dange, liegt das Hauptzollamt. Im Nordosten der Stadt liegt der Staatsbahnhof. Von diesem führt zur Stadt die Bahnhofstraße, auf deren östlicher Seite der Kleinbahnhof liegt. Die westliche Seite dieser schönen Straße zieren das Lehrerseminar, das Litauische Rote Kreuz-Krankenhaus und schließlich das Gymnasium Vytautas des Großen. Von der Bahnhofstraße, geht westlich zum Libauer Platz die Altenbergstraße, die z.Zt. noch
bebaut wird und eine der schönsten Straßen Memels zu werden
verspricht. Am Libauer Platz erhebt sich das kolossale Beamtenhaus des
Direktoriums.
In der Libauerstraße finden wir die
Stadtbücherei, dieser gegenüber die
Kommandantur. Von der Vereinigung der Libauer- und
Börsenstraße geht nach Osten Memels imposanteste Straße,
die Präsident Smetona Allee, in der wir das
Gouvernement und die Post finden.
Von den Memelern und den Fremden wird am meisten der
Sandkrug
besucht, der von der Karlsbrücke aus mit der Fähre in wenigen Minuten zu, erreichen ist. Das Kurhaus hat schöne Gärten, Konzerte, Tennisplätze etc. In der Nähe der Historische Alte Sandkrug". Von der Kurhausterasse und dem Alten Sandkrug" herrliche Rundblicke auf das Festlandsufer. Vom Sandkrug aus führen gepflegte Promenaden zur See und durch Nadel- und Laubhochwald nach der 30 m hohen festgelegten Düne Hagens Höh" und nördlich nach Süderspitze (Haffpromenade). Dort altes Fort. Von
der nördlichsten Spitze der Nehrung führt eine Mole in die See.
Der Strand in Sandkrug und Süderspitze ist breit und steinfrei. In den
letzten Jahren findet sich ständig ein alleingehender Elch in
Sandkrug-Süderspitze ein, den man sowohl in den Dünen als auch
im Bade täglich beobachten kann. Die Oekonomie des Kurhauses liegt in
den erfahrenen Händen des rührigen Herrn Müller, der seine
Gäste nicht nur vorzüglich zu verpflegen bemüht ist, sondern
sie auch geschmackvoll unterhält.
Der schönste Spaziergang von der Stadt aus ist der durch die Nordplantage
auf gepflegter Promenade zum Leuchtturm und nach Strandvilla.
Ein empfehlenswerter Spaziergang bietet sich in einem Ausflug nach
Königswäldchen (Wieners Promenade hinauf nach Norden) und im
Anschluß daran ins idyllisch gelegene Dangetal nach
Tauerlauken. Bei Königswäldchen trafen sich 1802
Zar Alexander I. und Friedr. Wilhelm III. In Tauerlauken weilte oft die
Königin Luise. Zum Andenken daran ist ein Denkmal errichtet, welches
ein Medaillon mit dem Bildnis der Königin trägt. In Tauerlauken
uralte Eichen und Tannen, dunkle Schluchten (Teufelsstein).
Das Nördlichste der Bäder des Gebiets ist
Nimmersatt.
Herrlich zerklüftete Dünen und ein versinkender" Wald bieten dem Kurgast beinahe die Schönheiten und Eigentümlichkeiten der Nehrung. Im Kurhaus wohnt man in abgeschiedener Ruhe und hat bis zum Strand nur wenige Minuten.
Der Strand ist steinfrei und hat bei westlichen Winden starke Brandung.
Tennisplätze sind ebenfalls vorhanden. Lohnenswerter Ausflug nach dem
litauischen Badeort Polangen (Palanga), dem Sommeraufenthalt
des Staatspräsidenten und der Hautevolee von Kaunas. Nimmersatt ist
in mehrmaligem täglichem Autobusverkehr (Abfahrt Victoria Hotel) von
Memel aus zu erreichen.
Nach Försterei,
dem etwa 7 km nördlich von Memel gelegenen Badeort führten sowohl die Staatsbahn, der Autobus als auch eine Promenade und ein Radfahrweg. Zwischen Försterei und der Stadt herrlicher Hochwald, in dem der kleine Badeort eingebettet liegt. Nördlich von Försterei die steil zur See abfallende Holländische Mütze", wo der Hochwald bis zum Seestrande reicht. Schöne Promenaden bieten abwechslungsreiche Spaziergänge.
Schwarzort
wird nicht umsonst die Perle der Kurischen Nehrung genannt. Zahlreiche
Gaststätten nehmen den Fremden auf. In einem weiten Halbrund
umschließen von Fichten bestandene festgelegte Dünen den kleinen
Ort, der jährlich von unzähligen Fremden besucht wird. Wundervolle
Ausblicke auf das meist ruhige Haff und auf die See bieten Entspannung,
Spaziergänge durch dunkle Tannenschluchten sind von eigenartigem Reiz.
Der große Konkurrent von Schwarzort ist
Nidden,
das in seiner südlichen Schönheit besonders von Kunstmalern viel
besucht wurde und wird. Auch hier findet der Badegast vorzügliche Unterkunft
in zahlreichen Gaststätten. Wer die Ursprünglichkeit der Wunderwelt
der Kurischen Nehrung kennen lernen will, der gehe nach Nidden. Und wer Augen
hat und sehen kann, der wird dieses herrliche Stückchen Erde nie
vergessen.
Zwischen den beiden Badeorten liegen die kleinen Fischerdörfer
Perwelk und Preil
am Fuße der höchsten Nehrungsdünen, die gleichzeitig die
höchsten Dünen Europas sind. In der Nähe von Preil liegt das
Elchrevier, in welchem etwa
100 Elche in freier Wildbahn leben.

| Altenbergstr. | C_2 | --- | Friedrich-Wilhelm- Str.-- | E_F_2_3 | --- | Lotsenstr.-- | D_E_3_4 | --- | Schmiedestr. | E_3 |
| Ankerstr. | C_D_4 | Fuchsstr. | B_4 | Luisenstr. | E_3 | Schuhstr. | E_3 | |||
| Am Aschhof | E_2 | Fuhrmannstr. | E_F_3_2 | Mannheimerstr. | F_2 | Schützenstr. | C_3 | |||
| Alte Sorgenstr. | D_3 | Gartenstr. | F_3 | Marktstr. | E_F_2_3 | Schwanenstr. | B_C_4 | |||
| An der Swiane | B_4 | Grabenstr. | F_3 | Mittelstr. | A_B_4 | Seestr. | A_B_5 | |||
| Aschhofwall | E_2 | Grünestr. | C_D_2 | Montestr. | A_B_3 | Seilerstr. | D_E_4 | |||
| Baakenstr. | D_3_4 | Haffstr. | C_4_5 | Mühlendammstr. | E_F_1_2 | Sembritzki Str. | B_3 | |||
| Bäckerstr. | E_2_3 | Heinrich-Pietsch- Str. | B_C_2 | Müllerstr. | A_3_4 | Simon Dach-Str. | C_2_3 | |||
| Baderstr. | F_2_3 | Heumarkt | F_3 | Neuer Markt | E_F_3_4 | Stauerstr. | D_4 | |||
| Bahnhofstr. | C_2 | Hofstr. | D_2 | Neuer Park | E_3 | Steintorstr. | F_2 | |||
| Baltikallerweg | F_1 | Hohestr. | F_3 | Neue Straße | F_2_3 | Süderhuk | F_4_5 | |||
| Ballaststr. | C_5 | Holzstr. | C_D_E_4 | Norderuk | E_4 | Synagogenstr. | F_2_3 | |||
| Barbierstr. | F_3 | Hospitalstr. | C_D_3_2 | Nordring | B_2_3 | Theaterstr. | E_3 | |||
| BommeIsvitte | A_B_4_5 | Hügelstr. | C_3_4 | Oberstr. | A_B_4 | Thomasstr. | E_F_2_3 | |||
| Börsenstr. | E_3 | Hugo-Scheu-Str. | C_2 | Ordonanzstr. | E_F_4 | Tilsiterstr. | F_1_2 | |||
| Börsenstr., Kl. | E_3 | Jägerstr. | B_C_4 | Paradiesstr. | C_4 | Tischlerstr. | C_4 | |||
| Brauerstr. | F_3 | Janischkerstr. | E_1 | Parkstr. | C_D_2 | Töpferstr. | D_3 | |||
| Breitestr. | C_D_4 | Johannesstr. | E_2_3 | Plantagenstr. | A_3_4 | Turnplatz | D_2 | |||
| Brüderstr. | F_3 | Junkerstr. | F_3 | Polangenstr. | C_D_3 | Veitstr. | A_B_4 | |||
| Budsargerstr. | F_1 | Kantstr. | B_C_3_4 | Quellstr. | C_4 | Vordere Wallstr. | F_3 | |||
| Contre Escarp | F_4 | Karlstr. | B_C_4 | Reifschlägerstr. | B_C_3_4 | Wasserstr. Gr. | E_F_2_3 | |||
| Darius u. Girenasstr. | B_2 | Kasernenstr. | B_3_4 | Rippenstr. | D_4 | Wasserstr. Kl. | E_2 | |||
| Fabrikstr. | D_1 | Kath. Predigerstr. | C_D_4 | Rosenstr. | D_4 | Weidendammstr. | E_F_1 | |||
| Ferdinandsplatz | D_4 | Kehrwiederstr. | F_2 | Roßgartenstr. | D_2_3 | Weidendammquerstr. | E_1 | |||
| Ferdinandstr. | C_D_4 | Kettenstr. | C_D_4 | Sandstr., Gr. | C_D_2_3 | Werftstr | D_E_1_2 | |||
| Festungsstr. | F_4 | Kirchenstr. | F_2 | Sandstr., Kl. | C_D_2 | Wieners Promenade | B_2 | |||
| Fischerstr. | E_3 | Kirchhofstr. | F_2_3 | Sandwehrstr | B_4 | Wiesenstr. | B_C_3_4 | |||
| Fischerstr. I., II., III. | C_4_5 | Kreuzstr. | C_4 | Sattlerstr. | D_4 | Wiesenquerstr. | C_3 | |||
| Fleischbänkenstr. | F_3 | Lawendelstr. | C_4 | Schlächterstr. | F_3 | Windegasse | C_4 | |||
| Flieger-Wolff -Str. | C_1_2 | Libauer Platz | C_3 | Schlewiesstr. | B_C_4_5 | Witwenstiftstr. | D_4 | |||
| Friedrichsmarkt | F_3 | Libauerstr. | C_D_3 | Schlosserstr. | F_2 | Ziegelstr. | D_4 |