| Vor 1.ooo | Am Ufer der Alten Memel befinden sich Wehrsiedlungen der Wikinger (Normannen, Waräger, Rus) Bei Ausgrabungen in den 1920er Jahren werden auf dem Schwedenberg am Sägewerk Wikingergräber mit Wikingerschwertern und Germanenfibeln gefunden. |
| Um 1200 | Im Raum Wischwill soll es ein Apanagengut (Lehen)von Wiszeviltis, Urenkel des litauischen Großfürsten Remund, Herrscher von Uktana (Utena), gegeben haben. Hierauf geht der Name Wischwill - Viesvilé zurück. |
| 1226 | Goldbulle von Rimini, Missionsauftrag von Kaiser Friedrich II. an den Orden |
| 1231 | Der Deutsche Orden, gerufen vom Herzog Konrad von Masovien, beginnt mit der Christianisierung im Osten, Kämpfe gegen die ansässigen Pruzzen (=Preussen), Anlegen von Ordensburgen als militärische Schutzburgen. |
| 1258 | wird Georgenburg erreicht, ab diesem Zeitpunkt wird das Memeltal und auch das Juratal nördlich der Memel von Ragnit aus besiedelt, das Gebiet östlich ist noch nicht gerodet. |
| 1252 | entstand an der Mündung der Dange in das Kurische Haff die Memelburg, errichtet vom livländischen Zweig des Deutschen Ordens auf dem Siedlungsgebiet der westbaltischen Kuren. |
| 1257 | erhält die neben der Burg entstehende Hanse-Siedlung Memel lübische (=Lübecker) Stadtrechte erst 1328 fällt die Stadt Memel an den Deutschordensstaat Preußen. |
| 1251 | läßt sich der Litauerfürst Mindaugas taufen, um die Unterstützung des Ordens bei innerlitauischen Auseinandersetzungen zu erhalten und überließ gleichzeitig dem livländischen Orden die Herrschaft über das Gebiet Samaiten ab, das der Orden aber selbst in hundert Jahren Kriegführung nicht erobern konnte |
| 6. Juli 1253 | wurde Mindaugas zum König in Litauen gekrönt, (Litauischer Nationalfeiertag) |
| 1263 | König Mindaugas von litauischen. Gegnern ermordet. |
| 1283 | ist Preußen befriedet und ein vom Orden geleiteter selbständiger Staat mit guten Beziehungen zu den Hansestädten, Brandenburg und Böhmen. Getaufte Pruzzen waren mit anderen deutschen Einwanderern gleichgestellt. |
| Um 1300 | erste Siedlungen östlich Ragnit über die Scheschuppe hinaus beiderseits der Memel. Deutsche Siedler und einheimische bekehrte Pruzzen gründen kleine Dörfer. In dieser Zeit entsteht das erste Dorf Wischwill. Erfolglose Heidenkriege des Ordens im nördlich angrenzenden Szamaiten. |
| 1400 | Ragnit erhält eine feste Burg, nachdem zwei Holzburgen von einfallenden Szamaiten wiederholt zerstört wurden. |
| 1422 | Im Frieden vom Melnosee wird zwischen dem polnischen König, dem litauischen Großfürsten Witold (Vytautas) und dem Orden der Grenzverlauf (u.a.des Memellandes) zu Szamaiten festgelegt. Der Orden verzichtet verbindlich auf Szamaiten, das damit bei Litauen bleibt. Die Melnosee-Grenze hatte bis 1923 unverändert Bestand. |
| 1408 | war in Tilsit (damals Tyls, Tilse) vom Orden ein festes Schloß und eine Siedlung errichtet worden, die Stadtrechte erhielt Tilsit 1552. |
| Im 15 Jhdt | entwickelt sich der Nordosten Ostpreußens zügig, unterbrochen von Tartareneinfällen in die Grenzgebiete. |
| 1514 | Der Wirt Werner Schwabe erwirbt (von einem Vorgänger namens Dawtfyn). Krug und Schankgerechtigkeit in Wischwill. Nach Schwabe wird die sich um den Krug bildende Siedlung Schwaben genannt. Der Ortsname Schwaben findet sich bis ca 1700 auf Landkarten des Preußenlandes .Erst danach wird auf alten Karten der Ort wieder mit Wischwill bezeichnet |
| 1517 | Albrecht von Brandenburg-Ansbach legt als Ordens-Hochmeister den Platz für eine Kirche in Wischwill fest, die erste hölzerne Kirche wird von heidnischen Szamaiten zerstört. |
| 1525 | der katholische Ordensstaat wird weltliches Herzogtum, seine Bewohner treten zum Protestantismus über. Der Hochmeister wird der erste Herzog |
| 1544 | Herzog Albrecht gründet die Universität zu Königsberg, die "Albertina" |
| 1546 | Gut Adlig Wischwill wird erstmalig urkundlich erwähnt, umfaßt 15oo ha |
| 1553 | Offizielles Gründungsjahr des evangelischen Kirchspiels Wischwill |
| 1556 | Zweite Holzkirche in Wischwill, von heidnischen Szamaiten zerstört. |
| 1565 | Dritte Holzkirche in Wischwill |
| 1650 | Pagulbinnen kommt durch Privileg an Gut Wischwill |
| 1656 | schwedische Lehnshoheit löst die polnische in Ostpreußen ab, |
| 1658 | Tartareneinfall in Ostpreußen und Polen, Zerstörung von Dorf und Kirche in Wischwill Verschleppung vieler Bewohner auf türkische Sklavenmärkte In Wischwill blieben von 250 Familien nur 75 übrig |
| 1663/64 | Verkauf des Gutes Adl. Wischwill urkundlich belegt |
| 1675 | Kurfürst und GenFeldmarschall Derfflinger besiegen Schweden bei Fehrbellin. |
| 1678 | Erneuter Tartareneinfall mit weitgehender Zerstörung des Dorfes Wischwill. |
| 1679 | Gen.Feldmarschall Derfflinger besiegt Schweden bei Tilsit/Splitter |
| 1700-1721 | Großer Nordischer Krieg zwischen Schweden-Polen-Rußland, hatte weniger militärische Auswirkungen auf Ostpreußen, aber entscheidende politische |
| 17.1.1701 | wird der Kurfürst von Brandenburg im Dom zu Königsberg zum König Friedrich I. in Preußen gekrönt. Das bisherige Herzogtum (Ost)preußen gehört danach fest zum Königreich Preußen. |
| Um 1700 | Gut Wischwill gehört der Familie von Buchholz aus Riga |
| 1709 -1711 | die Große Pest in Ostpreußen, weite Gebiete des Landes wurden entvölkert |
| 1713-1740 | unter König Friedrich Wilhelm I. kann sich das Land erholen |
| 1716 | aus ihrer Heimat vertriebene Schweizer kommen in die Tilsiter und Ragniter Gegend, sie bringen die moderne Milchwirtschaft mit. |
| 1721 | zahlreiche Mennoniten wandern auch in die Tilsiter Gegend ein. |
| 1724 | Thorner Blutgericht. Der katholische polnische König läßt die protestantischen deutschen Ratsherren und den Bürgermeister von Thorn auf grausame Art öffentlich hinrichten, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören In Ostpreußen herrscht dagegen weitgehend religiöse Toleranz. |
| 1730 | Anlage einer Juchtenfabrik in Wischwill durch einen "Schutz"juden. |
| 1732 | zum "Retablissement" des Landes kommen die Salzburger Emigranten in das leere Land, besiedeln 60.ooo Höfe, 12 Städte, 332 Dörfer, 49 Domänengüter |
| 1734-1737 | in Wischwill kann eine massive Kirche mit Holzturm gebaut werden |
| 1744 | Johann Friedrich.von Domhardt wird Besitzer des Gutes Wischwill, später -1774 - verleiht ihm Friedrich II das Kirchenpatronat.Wischwill |
| 1748 | die Wischwiller Kornmühle geht in Erbpacht an Johann Heinrich Schulz. Mühlenteich mit Staudamm und Mühlengebäude mit Wasserrad bestehen bereits seit Anfang des 18.Jahrhunderts. |
| 1756-1763 | Siebenjährig. Krieg, Russische Kosaken in Ostpreußen und Wischwill bis 1762 |
| 1757 |
werden die Kirche und Teile des Dorfes, u.a. das Gut Wischwill von Kosaken geplündert und zerstört, viele Bewohner verschleppt oder ermordet. Die russische Armee unter den deutschstämmigen Generälen Graf Fermor und Freiherr von Korff beließ die deutschen Verwaltungen im Amt, an ihrer Spitze den in Wischwill beheimateten "Domänen-Aristokraten" J.F.Domhardt. |
| ab 1764 | wurde das zerstörte Gutshaus Adlig Wischwill von Domhardt neu errichtet |
| 1767 | werden von Domhardt in Wischwill mit königlichem Privileg wichtige Manufakturen errichtet. Dies gehörte zur Politik Friedrichs II., dem der Aufstieg der entfernten Provinz und der Wohlstand seiner Bewohner sehr am Herzen lag. Für Wischwill bedeutete dies den großen Schritt in eine Modernisierung und gute wirtschaftliche Entwicklung. |
| 1767 | wurde das später so genannte Haus "Riedelsberg" für eine Papiermanufaktur errichtet. Baumaterial waren große Feldsteine sowie an Ort und Stelle aus Lehm geformte und hart gebrannte Ziegel und Dachpfannen, sogenannte Biberschwänze, die sich übrigens 200 Jahre ohne Schaden zu nehmen bewährten. Der Papiermacher Zieser installiert die neue Papiermühle. Der Wischwill-Fluß wurde nun auch oberhalb des Mühlenteiches aufgestaut. Für die Papiermühle wird der Mittelteich mit Wehr und Wasserad eingerichtet. Flußaufwärts entsteht der Hammerteich zum Betrieb eines Kupferhammers.. Das Gutshaus zum "Eisenhammer" wurde gleichzeitig errichtet.Christoph Schettler richtet als erster Hammerschmied den Kupferhammer ein. |
| 1772 | Friedrich der Große erläßt als erster Landesherr eine Instruktion an den Domänenpräsidenten Domhardt "alle Sklaverei und Leibeigenschaft" abzuschaffen und die Untertanen als freie Leute anzusehen.und so zu behandeln. dies sollte damals insbesondere für die Domänen und ihre Dörfer gelten, in Wischwill wurde aber schon lange entsprechend verfahren. |
| 1806/o7 | die napoleonischen Feldzüge führen bis nach Tilsit, wo zwischen Napoleon, Friedrich Wilhelm III. und dem Zaren Alexander am |
| 9.7.1807 | der Tilsiter Friede geschlossen wird. |
| 1808 | brennt die Kirche in Wischwill nach einem Blitzschlag aus, des Kirchenschiff ist jedoch bald wieder errichtet. |
| 1812 | Napoleons Zug nach Rußland bis Moskau und der vom Winter erzwungene Rückzug. Für die preußischen Truppenkontingente schließt am |
| 30.12.1812 | General Hans David von Yorck in der Poscheruner Mühle bei Tauroggen mit dem Befehlshaber der russischen Truppen, Generalmajor J. von Diebitsch einen Vertrag über die Neutralität seines Korps, die "Taurogger Konvention". Sie wurde Ausgangspunkt der Befreiungskriege gegen Napoleon I. |
| Okt.1813 | Völkerschlacht bei Leipzig, sie ist die bis dahin größte der Weltgeschichte. |
| 1815 | Schlacht bei Waterloo und Wiener Kongreß mit Neuordnung Europas. In der Dorfkirche zu Wischwill befanden sich die Ehrentafeln der in den beiden Befreiungskriegen gefallenen Soldaten des Kirchspiels Wischwill . |
| 11.7.1815 | Das Etablissement der Papiermühle erhält offiziell den Namen Riedelsberg |
| nach 1815 | Ungestörte wirtschaftliche Entwicklung in Ostpreußen. |
| 1840 | Das Hammerwerk erhält einen Eisenhammer, die Papiermühle die erste kontinuierlich arbeitende Papiermaschine |
| 1867 | Im heißen Sommer brennen alle strohgedeckten Häuser in Wischwill-Ost ab. |
| 1867/68 | Hungerwinter der verarmten Bewohner in Wischwill. |
| 1868-72 | Bau der befestigten Landstraße (Chaussee) Schmalleningken-Wischwill- Jurabrücken-Willkischken-Mikieten. |
| 1870/71 | Deutsch-französischer Krieg, Kaiserkrönung in Versailles. Ehrentafeln der Kirche enthielten Namen von Wischwiller Gefallenen dieses Krieges |
| 1885 | Das Gut Adlig Wischwill fällt durch Erbgang an die Besitzerin von Riedelsberg, die Witwe Mathilde Riedel, geborene Cautius. |
| 1885/86 | Die Papierfertigung in Riedelsberg wird eingestellt |
| 1895 | Die evangelische Kirche in Wischwill erhält einen massiven Kirchturm |
| 1900-03 | Auflösung des Gutes Adlig Wischwill, danach großer Aufschwung des Dorfes Einrichtung des landwirtschaftlichen Gutes Riedelsberg durch Hans Hoepfner Bau eines modernen Sägewerkes an der Alten Memel mit großen mechanischen Verladeanlagen für Wasser- und Schienentransport |
| 12.8.1902 | Eröffnung der Kleinbahnlinie Tilsit/Pogegen - Miekieten. Schmalleningken mit Stationen Riedelsberg-Wischwill/West und Wischwill/Ost. |
| 1902 | Bau eines großen Amtsgerichtes mit angeschlossenem kleinen Gefängnis. |
| 1903 | Der Fiskus richtet eine Oberförsterei im alten Gutshaus Adl.Wischwill ein. es entstehen acht zugehörige Förstereien in den umliegenden Waldgebieten. |
| nach 1903 | Bau vieler moderner Häuser in Wischwill-West Bau des Ortsteiles Brodsende mit Werkswohnungen für Sägewerkarbeiter. Neubau der Post mit handvermitteltem Telefonamt für 30 Teilnehmer |
| 1903 | Umzug der seit mehr als 250 Jahren bestehenden Dorfschule von Wischwill-Ost in den Neubau in Dorfmitte mit 4 großen Klassenräumen und Lehrer-Wohntrakt |
| 1914-18 | Erster Weltkrieg |
| 3.8.1914 | In Wischwill fallen die ersten Soldaten des Krieges Deutschland-Rußland. |
| 22.11.1914 | Besetzung des Dorfes durch die Russische Armee im November 1914 Flucht der meisten Bewohner in unbesetzte Landesteile, zunächst in das gegenüberliegende Trappönen, später bis nach Königsberg. Im Gut Riedelsberg bezieht ein russisches Generalkommando Quartier. 420 im Dorf verbliebene Bewohner, Alte, Frauen und Kinder werden am |
| 11.1.1915 | von den Russen verschleppt, in der Wolgaregion interniert. viele Menschen starben schon beim Transport und wegen Hungers. Die Überlebenden kehren erst 1918 oder später zurück. |
| 13.2.1915 | "Sturm auf Wischwill", eine Radfahrabteilung unter einem Major von Knobloch stürmt von Trappönen aus über Strom und Memelwiesen und befreit das Dorf. Die geflüchteten Bewohner können im Frühjahr und Sommer 1915 zurückkehren. |
| 16.2.1918 | Der litauische Landesrat (Taryba) erklärt die Unabhängigkeit Litauens von Rußland |
| 1919 | Der Versailler Vertrag stellt das Memelland unter internationale Kontrolle Das abgetrennte Memelland erhält einen französischen Kommandanten. In Memel und anderen Orten wird französisches Militär stationiert, |
| 1920 | quartieren sich in Wischwill-Ost acht französische Soldaten ein, sie bleiben dort bis Januar 1923. |
| 10.1.1923 | Litauische Freischärler besetzen das Memelgebiet, die Franzosen ziehen ab. |
| 8.5.1924 | Das Memelstatut wird vom Völkerbund beschlossen und tritt Mai 1924 in Kraft. Seine Garantiemächte sind Frankreich, England, Italien und Japan. Die Bewohner des Memellandes erhalten eine klar definierte Autonomie. In den Pässen und Grenzkarten der Bewohner des Dorfes Wischwill wird als Staatsangehörigkeit "Litauen, Bürger des Memelgebiets" eingetragen. Der Memelstrom wird erstmalig seit Menschengedenken ein Grenzstrom. |
| Febr. 1925 | Optionsvertrag zwischen Deutschland und Litauen 10% der Bevölkerung optieren für Deutschland sie müssen das Memelland im Laufe der nächsten beiden Jahre verlassen |
| 1934 | Anklage in Kaunas gegen 126 Memelländer wegen Landesverrats mit angeklagt ist der Wischwiller Paul Hirschbeck. |
| 1935 | 4 Memelländer werden zum Tode, 87 zu langjährigen Zuchtshausstrafen verurteilt. |
| 22.3.1939 | Wiederangliederung an das Deutsche Reich |
| 1.9.1939 | Ausbruch des zweiten Weltkrieges |
| 22.6.1941 | Beginn des Krieges mit der Sowjetunion. Auch in Wischwill stellten sich deutsche Truppen bereit. Der spätere Generalfeldmarschall von Manstein, hatte sein Hauptquartier im Gut Riedelsberg aufgeschlagen |
| 7.10.1944 | die deutschen Einwohner Wischwills flüchten vor der Roten Armee |
| 7.4.1948 | Das Memelland wird der Litauischen Sozialistischen Sowjetrepublik durch Verfassungsänderung offiziell zugeordnet. Die Landkreise werden neu gegliedert, Wischwill gehört zum Rajon Jurbarkas |
| 11.3.1990 | Litauen verläßt die UdSSR und kämpft um seine Unabhängigkeit |
| 13.11.1991 | Russische Truppen besetzen das Fernsehzentrum Vilnius , 14 Todesopfer. |
| 9.2.1991 | Volksabstimmung für ein unabhängiges Litauen |
| 29.8.1991 | Deutschland erkennt die Republik Litauen an, die USA am 4.9.1991 |
| 17.9.1991 | Aufnahme von Litauen, Lettland und Estland in die UNO die ehemaligen Bewohner können ihre alte Heimat ungehindert wiedersehen. |
| 25.6.1993 | Litas-Währung, Der Litas ist an den US--Dollar gebunden, 1 $ gleich 4 Litas |
| Aug 1993 | die letzten russischen Soldaten verlassen Litauen |
| 1.3.1999 | Aufhebung des Visazwanges im Reiseverkehr zwischen Litauen und Deutschland |
| 2.2.2002 | Der Litas wird an den Euro gebunden, 1 Euro gleich 3,4528 Litas. |
| 16.4.2003 | Beitritt Litauens zur Europäischen Union (in Athen, Europa der 25 Staaten) |
| 11.5.2003 | Volksabstimmung in Litauen , 65 % für die EU (bei Wahlbeteiligung 53%) |
| 1.5.2004 | Öffnung der innereuropäischen Grenzen. (Schengener-Abkommen) |
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